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Werkverzeichnis erstellen

Wir wenden uns mit unserem Angebot an Künstler, Erben und Personen die einen künstlerischen Nachlass oder eine Sammlung verwalten, ordnen und zugänglich machen wollen. Um denen die schon loslegen möchten Frust und Ärger zu ersparen, halten wir es für das dringlichste Gebot, sich eingehend beraten zu lassen. Nichts ist ärgerlicher, als wenn man nach geraumer Zeit der Einpflegearbeiten erkennen muss, dass die Software unzulänglich ist, die Werkfotos unbrauchbar sind und somit die ganze Mühe vergebens war.

Jede Sammlung und jeder Werknachlass haben ihre Eigenheiten. Hier ist es unabdingbar sich über den Umfang ein persönliches Bild zu machen.

Um es vorwegzunehemen: es gibt keine verbindlichen Vorgaben, wie ein Werk-/Sammlungsverzeichnis zu erstellen ist. Über Jahrzehnte sind sie mit Zettelkästen und Karteikarten angelegt worden. Die Ergebnisse sprechen für sich, meinen Respekt vor dieser Leistung! Wer heute ein Verzeichnis-Projekt starten will, hat es deutlich einfacher. Rein tehoretisch könnte man hier schon mit Word-Dokumenten, Excel-Tabellen und Handy-Fotos arbeiten. Ich glaube jedoch, dass drei Kriterien die Qualität eines Werk- oder Sammlungsverzeichnisses ausmachen:

1. Eine geeignete Software, die flexibel ist und sich an die Bedürfnisse des jeweiligen Projekts anpassen lässt. Sie sollte intuitiv zu bedienen sein und über zahlreiche Möglichkeiten verfügen, die gewonnenen Daten zu exportieren.
2. Gute Werkfotos. Das heißt eine hohe Auflösung und möglichst farbgetreue Wiedergabe, wenn möglich mit Farbkarten und Graukeilen. Datei-Formate, von denen wir hoffen, das sie auch in Zukunft noch lesbar sind. Einen Leitfaden bietet ein PDF-Dokument der Deutschen Forschungsgemeinschaft Digitalisierung https://www.dfg.de/formulare/12_151/
3. Die Qualität der Einpflegearbeit. Wie umfangreich und wie genau wird ein Werk beschrieben? Beschränke ich mich nur auf Größe und Titel, oder finden Material, Technik, Zeitangaben, evtl. Beschädigungen, Ausstellungsverweise usw. ihren Niederschlag?

Wir können Sie in all diesen Punkten unterstützen und bieten verschiedene Leistungen an, die auch miteinander kombinierbar sind. So wären z.B. eine Kombination aus Beratung, Softwarebetreuung und Anfertigung der Werkfotos denkbar. Oder nur eine Beratung. Sie wählen aus, welche Leistungen zu Ihrem Projekt passen.

 

Beratung

Wir begleiten Ihre Arbeit von der ersten Begutachtung des Werkbestandes bis zum fertigen Verzeichnis.

Software

Wir verwenden für unsere Projekte die Software FAUST Professional von Land Software-Entwicklung. Für kleinere Projekte lohnt sich eventuell die Anschaffung der Lightversion (Kosten bitte bei Land anfragen). Wir bieten für zeitlich begrenzte Projekte eine kostengünstige Möglichkeit, sich an unserer Netzwerkversion zu beteiligen.

Software
Werk-Fotos

Aussagekräftige Fotos der Arbeiten sind für ein Werkverzeichnis, bzw. eine Sammlung unverzichtbar. Bilder aus handelsüblichen Kameras bis hin zum Vollformat haben sich letztendlich nicht als befriedigend erwiesen.

Wir fotografieren für Sie mit Kameras aus dem Mittelformatbereich, die für die Kunst- und Reprofotografie eine spezielle Software haben. Für Arbeiten die eine höhere Auflösung erfordern, steht ein Scanback der Firma Rencay zur Verfügung.

Professionelles Fotografieren
Professionelles Scannen
Katalogisieren

Beim Katalogisieren und Einpflegen der Werke in das Werkverzeichnis stehen Ihnen auf Wunsch qualifizierte Hilfskräfte zur Verfügung. Diese sind sowohl mit der Software, als auch mit der Handhabung von Kunstwerken vertraut.

Öffentliche Förderung

Die Kulturpolitik hat die Wichtigkeit von Werk- und Sammlungsverzeichnissen erkannt und stellt schon seit einigen Jahren Förderungen zur Verfügung. Antragsstelle ist die Stiftung Kunstfonds in Bonn.